KI-generiertSichtbarkeit und SEO
Sichtbarkeit und SEO
Digitale Sichtbarkeit beschreibt, wie leicht dich jemand findet, der online nach deinem Namen oder deinem Angebot sucht, bei Google, in Google Maps, in KI-Antworten wie ChatGPT und auf Plattformen wie Instagram oder LinkedIn. Du steigerst sie, indem du zuerst prüfst, wo du heute auftauchst, und dann die Lücken schließt, angefangen bei Website und Google-Unternehmensprofil.

Ein Kunde hört von dir, gibt deinen Namen bei Google ein und findet ein altes Profil mit zwei Bewertungen und eine Website, die auf dem Handy ewig lädt. Ein anderer sucht nach deiner Leistung in deiner Stadt und findet nur die Konkurrenz. Beides ist eine Frage der digitalen Sichtbarkeit. Bevor du Geld ausgibst, um die Sichtbarkeit zu steigern, kannst du selbst prüfen, wo deine digitale Präsenz heute auftaucht und wo nicht.
Digitale Sichtbarkeit heißt, dass dich Leute finden, die online nach dir oder nach dem suchen, was du anbietest. Dabei lohnt es sich, zwei Fälle zu trennen.
Der erste ist die Suche nach deinem Namen. Jemand hat von dir gehört, vielleicht durch eine Empfehlung, und will sich ein Bild machen. Hier geht es darum, dass er dich findet und einen guten Eindruck bekommt.
Der zweite ist die Suche nach deinem Angebot, etwa “Steuerberater Handwerk Cottbus” oder “Industriereinigung Brandenburg”. Hier kennt dich der Suchende noch nicht, und du trittst gegen alle an, die dasselbe anbieten. Das ist der Teil, der neue Kunden bringt, und er ist schwieriger.
Präsenz und Sichtbarkeit klingen ähnlich, meinen aber Verschiedenes. Präsenz ist alles, was du online hast, Website, Profile, Einträge. Ob dich damit auch jemand findet, ist die Sichtbarkeit.
Google ist heute nur einer von mehreren Orten, an denen dich jemand findet. Hier steht, wo Kunden suchen und was du dort jeweils brauchst.
| Ort | Wer dort sucht | Was du dafür brauchst |
|---|---|---|
| Google-Suche | Leute mit einer konkreten Frage oder einem Bedarf | eine Website mit eigenen Seiten zu jeder Leistung |
| Google Maps und Unternehmensprofil | Kunden aus deiner Region | vollständige Angaben, Fotos, Bewertungen |
| KI-Antworten (ChatGPT, Google AI Overviews) | Leute, die ganze Fragen stellen | Inhalte, die Fragen klar beantworten, und Erwähnungen auf anderen Seiten |
| Bewertungsportale und Branchenverzeichnisse | Kunden, die Anbieter vergleichen | überall dieselben Angaben, aktuelle Bewertungen |
| Instagram, LinkedIn und Co. | Leute, die stöbern oder sich informieren | regelmäßige Beiträge |
| Fachportale, Verbände, Lokalpresse | Fachpublikum und Nachbarschaft | Erwähnungen und Links |
Die KI-Antworten sind der jüngste Ort in dieser Liste. Wer bei ChatGPT fragt, welcher Anbieter in seiner Region empfehlenswert ist, bekommt einige Namen genannt, und wer darin fehlt, kommt in diesem Gespräch nicht vor. Wie Inhalte aufgebaut sein müssen, damit KI-Systeme sie aufgreifen können, steht auf der Seite zu GEO, Sichtbarkeit in ChatGPT und Co..
Für einen ersten Eindruck brauchst du kein Werkzeug, das Geld kostet. Nimm dir eine Stunde, öffne ein privates Browserfenster, damit deine eigenen Suchen das Ergebnis nicht färben, und notier dir bei jedem Punkt, was du findest.
Wer den Verlauf über längere Zeit sehen will, findet im Sichtbarkeitsindex von Sistrix eine Kurve für die eigene Domain. Das Werkzeug ist allerdings kostenpflichtig, für den ersten Durchgang reichen die fünf Suchen oben.

Was du bei den fünf Suchen gefunden hast, ist deine Liste. Arbeite sie von innen nach außen ab, denn alles, was weiter außen liegt, führt am Ende wieder auf deine Website.
Follower und Likes sagen wenig darüber, ob jemand bei dir anruft. Mehr verraten drei Zahlen, die du umsonst bekommst.
Die erste sind Impressionen und Klicks in der Search Console, getrennt nach Suchanfragen mit deinem Namen und ohne. Steigen die Klicks ohne deinen Namen, finden dich Leute, die dich vorher nicht kannten. Die zweite ist die Statistik im Unternehmensprofil mit Anrufen und Routenplanungen. Die dritte sind die Anfragen selbst, zusammen mit der Antwort auf die Frage, wie der Kunde auf dich gekommen ist.
Wiederhol die fünf Suchen von oben einmal im Quartal und leg die Notizen nebeneinander. Bricht die Sichtbarkeit dabei plötzlich ein, hilft der Beitrag Sichtbarkeitsverlust bei Google beheben bei der Ursachensuche.
In der Google-Hilfe stehen aktuelle Fotos und Antworten auf Rezensionen bei den Tipps für das Unternehmensprofil. Praktischer als ein Kalendertermin ist ein Anlass. Nach jedem abgeschlossenen Auftrag kommt ein Foto ins Profil, und jede neue Bewertung bekommt eine Antwort, solange du dich noch an den Kunden erinnerst.
Bei Website, Inhalten und Erwähnungen von außen kann ich dir Arbeit abnehmen, die Übersicht dazu findest du unter meinen Leistungen. Die abhakbare Fassung dieses Beitrags findest du in der Checkliste digitale Sichtbarkeit.
Digitale Sichtbarkeit beschreibt, wie leicht ein Unternehmen online gefunden wird, wenn jemand nach seinem Namen oder seinem Angebot sucht. Dazu zählen die Google-Suche, Google Maps, KI-Antworten, Bewertungsportale und Social Media.
Präsenz heißt, dass es dich online gibt, mit Website, Profilen und Einträgen. Sichtbar bist du erst, wenn dich darüber auch jemand findet, der nach deiner Leistung sucht.
Reichweite zählt, wie viele Leute deine Beiträge oder Anzeigen zu sehen bekommen, auch ohne dass sie etwas suchen. Sichtbarkeit heißt, dass du auftauchst, wenn jemand nach deinem Namen oder deiner Leistung sucht und damit schon einen Bedarf hat.
Ja, vor allem in der lokalen Suche. Laut Google fließen Anzahl und Bewertung der Rezensionen mit ein, wenn es einschätzt, wie bekannt ein Unternehmen ist. Und deine Kunden lesen vor der Anfrage, was andere über dich schreiben.
Über ein Google-Unternehmensprofil. Du legst es unter business.google.com an, bestätigst es auf dem Weg, den Google dir anbietet, und trägst Kategorie, Adresse, Öffnungszeiten und Fotos ein. Danach kann dein Betrieb in Maps und neben den Suchergebnissen erscheinen.
Verweis überall auf sie, wo du ohnehin auftauchst, im Unternehmensprofil, in deinen Social-Media-Profilen, in der E-Mail-Signatur und auf Angeboten. Dazu kommen Einträge bei Kammer, Verband und Partnern mit Link auf deine Website. So finden Besucher und Google den Weg zu dir.
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