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Erstgespräch

Sichtbarkeit und SEO

Checkliste digitale Sichtbarkeit für Unternehmen in sieben Schritten

Die Checkliste digitale Sichtbarkeit prüft in sieben Schritten, ob dich Kunden online finden, vom Suchergebnis zu deinem Firmennamen über das Google-Unternehmensprofil und die Website bis zu KI-Antworten wie ChatGPT. Dafür brauchst du kein Fachwissen, die Google-Suche, die Search Console und dein Unternehmensprofil reichen.

Michael FeikeVeröffentlicht aktualisiert 4 Minuten Lesezeit

Eine Frau im Mantel geht an einer Reihe leuchtender Rahmen vorbei.
KI-generiert

Ob dich ein Kunde online findet, hängt an mehreren Stellen, vom Suchergebnis zu deinem Firmennamen bis zu der Antwort, die ChatGPT auf eine Frage nach deiner Branche gibt. Diese Checkliste digitale Sichtbarkeit für Unternehmen geht sie der Reihe nach durch, und jeder Punkt lässt sich mit Ja oder Nein beantworten. Warum die einzelnen Punkte zählen und wie du deinen Stand mit fünf Suchen prüfst, steht im Beitrag Digitale Sichtbarkeit prüfen und steigern.

Druck die Liste aus oder kopier sie in eine Tabelle. Neben jeden offenen Punkt gehört ein Name und ein Datum.

1. Wer deinen Namen sucht, findet dich

Die Suche nach dem eigenen Namen ist der einfachste Test und trotzdem einer, bei dem Fehler auffallen. Mach ihn in einem privaten Browserfenster.

  • Bei der Suche nach deinem Firmennamen steht deine Website auf Platz eins.
  • Rechts daneben oder darüber erscheint dein Google-Unternehmensprofil mit den richtigen Angaben.
  • Auf der ersten Ergebnisseite stehen keine veralteten Einträge, keine alte Adresse und keine Telefonnummer, unter der keiner mehr abnimmt.
  • Bewertungen auf anderen Portalen, die dort auftauchen, sind beantwortet.

2. Deine Angaben sind überall gleich

Prüf jede Stelle, an der Name, Adresse und Telefonnummer stehen. Warum das zählt, steht im Beitrag zur digitalen Sichtbarkeit.

  • Firmenname, Adresse und Telefonnummer stehen auf Website, Unternehmensprofil, Social-Media-Profilen und in Verzeichnissen gleich geschrieben.
  • Nach einem Umzug oder einer neuen Nummer sind alle Einträge angepasst, auch die bei Kammer, Verband und Branchenbuch.
  • Öffnungszeiten auf Website und Profil passen zusammen, auch an Feiertagen.

3. Das Google-Unternehmensprofil ist gepflegt

Für die Suche in deiner Region ist das Profil ein zentraler Eintrag außerhalb deiner Website. In der Google-Hilfe stehen vollständige und korrekte Angaben bei den Tipps gleich nach der Bestätigung des Profils, mehr dazu im Beitrag zur digitalen Sichtbarkeit.

  • Das Profil ist bestätigt, und du kannst es selbst bearbeiten.
  • Die Hauptkategorie beschreibt dein wichtigstes Angebot, weitere Kategorien und Leistungen sind ergänzt.
  • Es gibt aktuelle Fotos von Betrieb, Team und Arbeiten, die du selbst gemacht hast.
  • Jede Bewertung hat eine Antwort, auch die schlechten.
  • Du schaust einmal im Monat in die Statistik des Profils und kennst die Zahl der Anrufe und Routenplanungen.

4. Google kann deine Website finden und lesen

Ohne diesen Schritt bewirken die nächsten wenig. Was hinter jedem Punkt steckt, erklärt der Beitrag Website-Sichtbarkeit verbessern.

  • Die Google Search Console ist eingerichtet, und im Bericht zur Seitenindexierung sind deine wichtigen Seiten als indexiert gemeldet.
  • In PageSpeed Insights zeigt die mobile Version keine roten Werte.
  • Die Website läuft über HTTPS, und alte Adressen leiten auf die neuen weiter.
  • Jede Seite hat einen eigenen Title, der sagt, worum es auf ihr geht.

5. Jede Leistung hat eine eigene Seite

Wer “Fenster austauschen Potsdam” sucht, soll auf einer Seite über Fenstertausch landen. Kommt er auf einer Startseite mit zehn Leistungen an, sucht er vielleicht woanders weiter. Je klarer eine Seite ein Thema behandelt, desto leichter ordnet Google sie dieser Suche zu.

  • Für jede Leistung, mit der du Geld verdienst, gibt es eine eigene Unterseite.
  • Auf jeder steht in den ersten Sätzen, was du machst, für wen und in welcher Region.
  • Die Seiten benutzen die Worte, mit denen deine Kunden suchen, auch wenn du intern anders sagst.
  • Von jeder Seite aus kann ein Besucher dich mit einem Klick erreichen.

6. Deine Inhalte beantworten Fragen

KI-Antworten wie bei ChatGPT oder in den AI Overviews von Google können eher auf Inhalte zurückgreifen, die eine Frage klar beantworten. Dieselben Inhalte helfen Kunden, die bei Google eine Frage eintippen.

  • Die Fragen, die deine Kunden am häufigsten stellen, werden auf der Website beantwortet.
  • Die Antwort steht jeweils in den ersten zwei, drei Sätzen eines Abschnitts.
  • Du hast ChatGPT oder Perplexity nach einem Anbieter für deine Leistung in deiner Region gefragt und das Ergebnis notiert.
  • Dein Unternehmen wird auf mindestens einer fremden Seite erwähnt, etwa bei deinem Verband, einem Partner oder in der Lokalzeitung.

7. Du schaust regelmäßig nach

Auch wenn du an deiner Website nichts änderst, passiert um sie herum etwas. Ein Verzeichnis übernimmt eine alte Telefonnummer, jemand ändert eine Seite, eine kritische Bewertung bleibt liegen. So etwas fällt nur auf, wenn jemand nachschaut.

  • Einmal im Monat vergleichst du in der Search Console Klicks und Impressionen mit dem Vormonat.
  • Einmal im Quartal wiederholst du die Suchen aus Schritt eins und sechs.
  • Im Unternehmensprofil ist die Benachrichtigung bei neuen Bewertungen eingeschaltet.

Bricht die Kurve trotzdem einmal ein, findest du die Ursachen im Beitrag Sichtbarkeitsverlust bei Google beheben. Und wenn die Liste mehr offene Punkte hat, als du selbst schaffst, steht unter SEO für Unternehmen, was ich davon übernehmen kann.

Häufige Fragen

Brauche ich für die Checkliste ein kostenpflichtiges Werkzeug?

Nein. Alle sieben Schritte lassen sich mit der Google-Suche, der kostenlosen Google Search Console, PageSpeed Insights und deinem Google-Unternehmensprofil abhaken. Kostenpflichtige Werkzeuge wie Sistrix zeigen zusätzlich den Verlauf über längere Zeit.

Gilt die Checkliste auch für Unternehmen ohne Ladengeschäft?

Ja. Schritt drei zum Google-Unternehmensprofil fällt kürzer aus, wenn du keine Kunden vor Ort empfängst. Die übrigen Schritte gelten für jedes Unternehmen, das online gefunden werden will.

Was mache ich mit den Punkten, die ich nicht abhaken kann?

Schreib sie in der Reihenfolge der Checkliste auf und arbeite sie von oben nach unten ab. Die ersten vier Schritte betreffen das Fundament, ohne das die späteren wenig bewirken.

Muss ich meine Website bei Google anmelden?

Nein. Google findet neue Seiten auch über Links von anderen Seiten. Schneller geht es, wenn du deine Website in der Google Search Console bestätigst und dort die XML-Sitemap einreichst, und die Search Console brauchst du für Schritt vier ohnehin.

Wie bekomme ich einen falschen Eintrag über meinen Betrieb aus den Google-Ergebnissen?

Ändern kann ihn nur, wer die Seite betreibt. Schreib also das Verzeichnis oder Portal an und bitte um Korrektur. Zeigt Google danach noch den alten Text, kannst du über das Google-Tool zum Entfernen veralteter Inhalte eine Aktualisierung anstoßen.

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