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Marketing und Strategie
Onlinemarketing umfasst alle Marketingmaßnahmen, die über das Internet laufen, also Website, Suchmaschinen, Social Media, E-Mail, Messenger und Werbung auf Online-Plattformen. Anders als klassische Werbung ist es messbar, und Kunden können direkt reagieren, zum Beispiel mit einer Anfrage oder einem Kauf.

Du hast eine Website, bist vielleicht auf Instagram, hast mal Google Ads ausprobiert und bekommst ab und zu eine Anfrage über das Kontaktformular. Das ist schon Onlinemarketing, aber eher eine lose Sammlung als das, was es sein könnte.
Onlinemarketing ist alles, was du im Internet machst, damit Kunden dich finden und sich bei dir melden. Das Gabler Wirtschaftslexikon nennt es eine Form der Marketingkommunikation über digitale Kanäle. Im Alltag eines Betriebs sind das vor allem die Website, Google, Social Media, E-Mail und WhatsApp.
Zwei Dinge unterscheiden Onlinemarketing von einer Zeitungsanzeige oder einem Plakat. Es ist messbar, du siehst also, wie viele Leute deine Seite besucht haben und wie viele davon angefragt haben. Und Kunden können direkt reagieren, mit einem Klick, einer Nachricht oder einem Anruf.
| Kanal | Wofür er da ist |
|---|---|
| Website | die Zentrale, auf der alle anderen Kanäle landen |
| SEO | gefunden werden, wenn jemand bei Google nach deinem Angebot sucht |
| Google Ads | mit bezahlten Anzeigen bei Google erscheinen, ab dem ersten Tag |
| Social Media | Wiedererkennung und Reichweite, gerade wenn man dein Angebot sehen muss |
| Werbung bei Meta und LinkedIn | gezielt Leute ansprechen, die noch nicht nach dir suchen |
| E-Mail und Newsletter | Kontakt zu Kunden halten, die schon da sind |
| schnelle Antworten auf Anfragen, Termine, Erinnerungen | |
| KI-Assistenten wie ChatGPT | gefunden werden, wenn jemand die KI nach einem Anbieter fragt |
| Werbung in ChatGPT | bezahlt unter der Antwort erscheinen, wenn jemand ChatGPT nach einer Lösung fragt |

Am einfachsten sortierst du die Kanäle nach ihrer Aufgabe. Über SEO, Google Ads und Werbung auf Social Media kommen neue Leute zu dir, über E-Mail und WhatsApp bleibst du mit ihnen in Kontakt, und auf der Website wird aus einem Besucher eine Anfrage.
Nimm als Beispiel eine Physiotherapiepraxis, die bei Google gefunden wird, weil sie Seiten zu ihren Behandlungen hat. Die Besucherin liest, schaut sich die Bewertungen an und schreibt über WhatsApp, ob es noch Termine gibt. Nach der Behandlung bekommt sie eine Erinnerung für den nächsten Termin und später den Newsletter mit Übungen für zu Hause.
Kein einzelner Kanal hätte das allein geschafft. Sie kam über Google, hat sich auf der Website und in den Bewertungen überzeugt, über WhatsApp ging die Frage leichter als per Anruf, und über den Newsletter bleibt sie dran.
Prüf dabei auch, wie schnell eine Anfrage bei dir beantwortet wird und wer das macht.

Die Zahl der Anfragen und Aufträge. Klicks, Reichweite und Follower sind Zwischenschritte, die dir zeigen, wo es hakt. Die Kennzahlen, die du kennen solltest, sind die Klickrate (welcher Anteil der Leute, die deine Anzeige oder deinen Eintrag sehen, klickt), die Conversion-Rate (welcher Anteil der Besucher anfragt oder kauft) und die Kosten pro Neukunde. Was davon bei bezahlter Werbung zählt, steht im Beitrag Performance Marketing erklärt.
Damit die Kanäle wie im Beispiel der Praxis zusammenspielen, braucht es jemanden, der alle im Blick hat. Bei meinen Kunden bin ich das. Was dazugehört, steht unter Online-Marketing für den Mittelstand.
Onlinemarketing ist alles, was ein Unternehmen im Internet tut, damit Kunden es finden, ihm vertrauen und bei ihm kaufen.
Nein. Bezahlte Werbung ist nur ein Teil davon. Dazu gehören auch die eigene Website, SEO, Social Media, E-Mail und der Kontakt über WhatsApp.
So viele, wie er dauerhaft gut betreuen kann. Eine gute Website mit SEO und ein, zwei weitere Kanäle, auf denen die eigenen Kunden unterwegs sind, sind ein solider Anfang.
Im Alltag ja, die beiden Begriffe werden gleich verwendet. Genau genommen ist digitales Marketing etwas weiter gefasst, weil auch digitale Kanäle ohne Internet dazuzählen, etwa SMS oder Bildschirme im Laden. Für deine Planung macht der Unterschied kaum etwas aus.
Inbound-Marketing heißt, dass Kunden von sich aus zu dir kommen, weil sie bei Google oder auf Social Media auf Inhalte stoßen, die ihre Frage beantworten. Ratgebertexte, Videos und ein gepflegtes Google-Profil gehören dazu. Das Gegenstück ist Werbung, die Leute anspricht, bevor sie suchen.
Deine Kanäle sind so verbunden, dass ein Kunde wechseln kann, ohne von vorn anzufangen. Wer erst das Formular ausfüllt und dann per WhatsApp nachfragt, muss nicht alles noch mal erklären, weil beide Nachrichten an einer Stelle landen.
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