KI-generiertMarketing und Strategie
Marketing und Strategie
Die Customer Journey ist der Weg, den ein Kunde vom ersten Kontakt mit deinem Unternehmen bis zum Kauf und darüber hinaus geht. Optimieren heißt, diesen Weg aufzuschreiben, die Stellen zu finden, an denen Interessenten abspringen, und diese Stellen der Reihe nach zu verbessern.

Ein Interessent findet dich bei Google, schaut sich deine Website an, schreibt dir über das Formular und hört dann drei Tage nichts. In der Zeit hat er schon beim Wettbewerber angefragt. Solche Lücken auf dem Weg zum Auftrag sieht man von innen schwer, weil jeder im Betrieb nur seinen Teil kennt.
Die Customer Journey ist der Weg, den ein Kunde mit deinem Unternehmen geht, vom ersten Kontakt bis zum Kauf und darüber hinaus. Grob lässt er sich in Phasen teilen:
| Phase | Was der Kunde tut | Typische Touchpoints |
|---|---|---|
| Aufmerksam werden | merkt, dass er etwas braucht | Google, Empfehlung, Social Media, Werbung |
| Vergleichen | schaut sich Anbieter an | Website, Bewertungen, Ratgeber |
| Anfragen | nimmt Kontakt auf | Formular, Telefon, WhatsApp |
| Entscheiden | prüft Angebot und Ansprechpartner | Erstgespräch, Angebot, Nachfassen |
| Kunde bleiben | nutzt die Leistung, kommt wieder oder empfiehlt | Rechnung, Service, Kontakt nach dem Auftrag |
So ordentlich läuft das aber nicht immer. Kunden springen zurück, vergleichen zwischendurch wieder oder melden sich erst nach Monaten, und an diesen Umwegen gehen sie am ehesten verloren.

Bevor du den Weg aufzeichnest, musst du wissen, wessen Weg es ist. Eine Zielgruppenanalyse muss dafür kein Großprojekt sein. Nimm deine letzten zehn Aufträge und schreib zu jedem auf, wer angefragt hat, wie er auf dich gekommen ist, was ihn überzeugt hat und was er vorher gefragt hat. Vielleicht siehst du danach zwei oder drei Gruppen, die sich ähneln. Für jede Gruppe zeichnest du eine eigene Journey.

Bei meinen Kunden schreibt auf eine Anfrage, die abends reinkommt, meine KI in unter 3 Minuten per WhatsApp zurück und trägt den Termin ein. Wie das aufgebaut ist, steht beim Anfrage-System mit KI.
Hier fängt Kundenbindung an, und hier hören manche Betriebe auf, sich zu melden. Dabei kennt dich ein bestehender Kunde schon, und das macht den nächsten Auftrag leichter. Ein paar Ideen, die wenig Aufwand machen:
Für jede Phase eine Zahl reicht. Besucher auf der Website, Anfragen, Angebote, Aufträge, Wiederkäufe. Schreib die Werte auf, bevor du etwas änderst, und schau nach ein paar Wochen wieder hin. Wenn du die Anfragen nicht über die Website zählen kannst, fehlt dir die wichtigste Zahl, und die richtest du als Erstes ein.
Jede Stelle, an der ein Kunde mit deinem Unternehmen in Kontakt kommt, also eine Google-Suche, deine Website, ein Anruf, eine Bewertung, das Angebot oder die Rechnung.
Nein. Für den Anfang reichen ein Whiteboard oder eine Tabelle. Wichtiger als das Werkzeug ist, dass Vertrieb, Büro und wer sonst Kundenkontakt hat, mit am Tisch sitzen.
Über drei Quellen. Die Zahlen deiner Website zeigen, auf welchen Seiten Besucher gehen. Deine Anfragen zeigen, wer sich gemeldet hat und nicht gekauft hat. Und warum, erfährst du im Gespräch mit deinen Kunden.
Sie ist ihr letzter Teil. Nach dem Kauf entscheidet sich, ob jemand wiederkommt oder dich empfiehlt. Wer dort aufhört, sich zu melden, kann einen leichten Weg zum nächsten Auftrag verschenken.
Eine Übersicht, auf der du den Weg deiner Kunden Phase für Phase einträgst, mit den Touchpoints, den Fragen, die Kunden an der Stelle haben, und den Punkten, an denen sie abspringen. So siehst du auf einen Blick, wo im Ablauf etwas fehlt.
Der Funnel zeigt deine Sicht, also wie viele Interessenten von Stufe zu Stufe übrig bleiben. Die Customer Journey zeigt den Weg aus Sicht des Kunden, mit allen Umwegen und Kanälen. Mit dem Funnel findest du die Stufe, an der Leute fehlen, mit der Journey, was der Kunde dort erlebt.
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